Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité
Das Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité hat sich zum Ziel gesetzt, die methodischen und inhaltlichen Forschungskompetenzen an der Charité für gesundheitsbezogene als auch versorgungsrelevante Aspekte wohnungsloser Menschen bzw. Menschen mit Wohnschwierigkeiten stärker zu verbinden und sichtbar zu machen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesem Bereich sollen vernetzt, Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden stärker unterstützt werden. Auch über die Charité hinausgehende nationale sowie internationale Vernetzungen und gemeinsame Forschungsaktivitäten sind Teil des Netzwerkes.
Das Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité ist Mitglied der Plattform - Charité Versorgungsforschung.
Forschungsnetzwerk erhält Förderung als Einstein-Zirkel
Das Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité erhält eine Förderung als Einstein-Zirkel durch die Einstein-Stiftung.
Der inter- und transdisziplinär arbeitende Einstein-Zirkel von Charité, HU Berlin, TU Berlin, FU Berlin und Robert-Koch-Institut nimmt die mentale und gesundheitliche Situation wohnungsloser Menschen in den Blick. Psychische Erkrankungen können eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Wohnungslosigkeit spielen und können umgekehrt durch die sozialen Schwierigkeiten, mit denen wohnungslose Menschen konfrontiert sind, negativ beeinflusst werden. Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit, der sozialen Integration und der Lebensqualität sind nach wie vor kaum vorhanden. Ziel des Zirkels ist die Entwicklung von Strategien und Interventionen, um die komplexen, zugrunde liegenden Systematiken in der Metropolregion Berlin zu verstehen und zu verbessern. Neben den Sozial- und Datenwissenschaften, der Stadtplanung und verschiedenen medizinischen Fachrichtungen wie Psychiatrie oder der Notfall- und Allgemeinmedizin will der Zirkel explizit auch die Perspektive der von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen, von Akteur:innen im Praxisfeld als auch internationalen Wissenschaftler:innen einbeziehen.