Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité 

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Charité Bettenhochhaus

Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité

Das Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité hat sich zum Ziel gesetzt, die methodischen und inhaltlichen Forschungskompetenzen an der Charité für gesundheitsbezogene als auch versorgungsrelevante Aspekte wohnungsloser Menschen bzw. Menschen mit Wohnschwierigkeiten stärker zu verbinden und sichtbar zu machen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesem Bereich sollen vernetzt, Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden stärker unterstützt werden. Auch über die Charité hinausgehende nationale sowie internationale Vernetzungen und gemeinsame Forschungsaktivitäten sind Teil des Netzwerkes.

Das Forschungsnetzwerk Wohnungslosigkeit und Gesundheit an der Charité ist Mitglied der Plattform - Charité Versorgungsforschung.

Neue Publikationen zur Situation Wohnungsloser in Deutschland

Im Deutschen Ärzteblatt berichten Daniel Schindel und Kolleg*innen über Modelle niederschwelliger sozialer und gesundheitlicher Versorgungsangebote für wohnungslose Menschen.

Eine kürzlich in "Der Nervenarzt" veröffentlichte Studie von Stefanie Schreiter und Kollegen berichtet von Schulden, Krediten und unbezahlten Rechnungen bei mehr als der Hälfte der Patienten in teilstationärer und stationärer psychiatrischer Behandlung in einer Berliner psychiatrischen Versorgungsklinik.

Eine Übersichtsarbeit aus dem Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften ist jetzt im Bundesgesundheitsblatt erschienen. Daniel Schindel, Christine Kleyer und Liane Schenk zeigen, dass wohnungslose Menschen auch im Hinblick auf ihre Gesundheit in prekärer Lage leben. Neben Infektionskrankheiten treten häufig auch chronische Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparates auf.

Publikationen aus dem Netzwerk