Social Cohesion: WOHIN-Research Unit

„WOHIN“ - Wohnungslosigkeit, Wohnungsnot und Gesundheit in Berlin

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Social Cohesion: WOHIN-Research Unit

Projektziel ist es, gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Bedingungen zu untersuchen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Wohnungslosigkeit beitragen und aus diesen Erkenntnissen neue theoretische und lösungsorientierte Impulse zur Prävention, Versorgung und Wiedererlangung von Teilhabe zu erarbeiten. An die gesellschaftliche Makroebene von Social Cohesion werden insbesondere die strukturellen Aspekte von sozialer Ungleichheit, Ausgrenzung und Marginalisierung sowie die materiellen und symbolischen Effekte der Platzierung sozialer Gruppen im gesellschaftlichen Gefüge und öffentlichen Diskursen adressiert. Die institutionelle Ebene von Social Cohesion umfasst die Rolle von staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen an der Verfestigung oder Überwindung von Marginalität. Auf einer individuellen Ebene wird Social Cohesion durch die Fähigkeit von Individuen und Gruppen bestimmt, sich im Alltag Ressourcen zu organisieren („Sozialintegration“).

Projektleitung

Dr. med. Stefanie Schreiter
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Charité Campus Mitte
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Projektmitarbeit

Laufzeit

12/2019 - 5/2020

Kooperationspartner

  • Selbstvertretung wohnungsloser Menschen
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W)
  • Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.
  • AK Wohnungsnot der Landesarmutskonferenz Berlin
  • Anwaltsbüro Kommunalberatung (Emmendingen)
  • Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
  • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
  • Universität der Künste Berlin
  • Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
  • International Psychoanalytic University Berlin
  • Institute of Mental Health der University of British Columbia (Kanada)

gefördert durch